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Ich war ja kürzlich in Island und habe die unglaublichen Wasserfall-Fotos, die auf diesem Road Trip um die Insel entstanden sind auch fleissig auf Instagram, Google+ und Facebook geteilt. Nur Minuten nachdem das erste Foto von Kirkjufell im Newsfeed das Licht der Welt erblickte, wurde ich auch schon gefragt, wie ich es denn schaffe, die Wasserfälle so gekonnt zu fotografieren.

Wasserfälle sind Fotoobjekte, die mir sehr am Herzen liegen, und das nicht nur weil deren inherente Schönheit das Fotografieren schon mal ein Stück einfacher macht. Es gibt kein Räucherstäbchenrauch-umwabertes Geheimnis der Wasserfall-Fotografie, welches wir uns Fotografen im Dunkelkämmerchen zumunkeln, im Gegenteil, Wasserfälle zu fotografieren ist ziemlich einfach, wenn man so das allergrundlegendste an Kameraausrüstung dabei hat und einige einfache Techniken beherrscht.

In diesem Tutorial lernst du also all meine besten Tipps und Tricks, wie man Wasserfälle wie ein Profi fotografiert.

How to photograph waterfalls: Kirkjufellsfoss, Iceland - ISO 100, f/16, 5 seconds, 10mm

Kirkjufellsfoss, Island – ISO 100, f/16, 5 Sekunden, 10mm

Welche Ausrüstung man dabei haben sollte:

Natürlich müssen wir uns zuerst einmal kurz mit der Ausrüstung befassen, die man denn beim nächsten Wasserfall-Ausflug in den Kamerarucksack packen sollte. Abgesehen von einer Kamera und einem Stativ, ist all das andere Zubehör, welches ich da unten aufliste, nicht absolut notwenig. Die Basics reichten total, wenn man den gewillt ist zur richtigen Tageszeit beim gewählten Wasserfall zu stehen. Deine Ausrüstung ist wahrscheinlich absolut ausreichend und du kannst dir eine ganze Menge Kopfschmerzen ersparen, wenn du rund um den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang fotografierst. Und das wichtigste, das du gleich mal ganz fett in dein Motivationsbüchlein schreiben solltest: du brauchst keine super-exklusive-am-besten-noch-Diamantenbesetzte Ausrüstung, denn der günstigste Filter der $15 kostet tut den Job auch wenn man gut auf ihn Acht gibt.

Ich werde trotzdem etwas näher auf all die Accessoires eingehen, die man vielleicht nicht unbedingt braucht, aber die das Fotografieren der Wasserfälle doch um einiges einfacher machen:

  • Eine Kamera mit Manuellprogramm oder zumindest Blendenvorwahl (aperture priority) oder Zeitvorwahl (shutter priority)
  • Ein Weitwinkel oder super-Weitwinkel Objektiv: Wasserfälle befinden sich oft in engen Schluchten oder sind derart gross, dass man einfach diese zusätzlichen Millimeter braucht, um sie in ihrer Gänze einzufangen. Oft versuche ich auch Steine und das Wasser im Auffangbecken zu fotografieren und nahe an einen Wasserfall heranzugehen, wobei man natürlich auch ein etwas weiteres Objektiv braucht. Obwohl ich manchmal auch ein Zoom-Objektiv hervorhole um ein paar Details zu fotografieren, benutze ich doch meistens meine Weitwinkel-Objektive.
  • Ein Stativ: Denk nicht mal dran einen Wasserfall ohne Stativ zu fotografieren. Die längeren Belichtungszeiten, die notwendig sind, um dem Wasser dieses fliessende, sanfte Aussehen zu verpassen verunmöglichen es, Wasserfall-Fotos einfach mal so aus dem Handgelenk zu schiessen. Ausser natürlich man mag den ich-habs-ruininiert-aber-jetzt-ists-Kunst Look.
  • Einen Neutraldichte (ND) Filter bzw. einen Neutral Density Filter: Manchmal schafft man es einfach nicht, einen Wasserfall während der idealen Tageszeit zu besuchen und für diese Situationen, wenn man seine Bilder eben im grellen Tageslicht schiessen muss, gibt’s die ND Filter. ND Filter sind in allen möglichen Formen, Grössen und Stärken zu haben, sie haben aber alle gemeinsam, dass sie ein Stück dunkel gefärbtes Glas sind. Benutzt werden sie um Überbelichtung zu vermeiden, denn sie reduzieren die Menge an Licht, die an den Sensor gelangt und sind somit ideal, um die Belichtungszeiten auch bei Wasserfallaufnahmen zu verlängern. Gemessen werden die Filter übrigens in Blendenstufen. Ich zum Beispiel bevorzuge einen 0.9 ND Filter, der die Lichtmenge um 3 Blendenstufen verringert.
  • Einen graduellen Neutraldichte (ND) bzw. einen Gradual Neutral Density Filter: Graduelle ND Filter funktionieren genau gleich wie die oben beschriebenen gleichmässigen ND Filter, mit dem Unterschied, dass eine Hälfte des Glases dunkel gefärbt und die andere klar ist. In der Mitte befindet sich entweder ein abrupter oder sanfter Übergang. Ich benutze diese graduellen Filter dann, wenn ich vorhabe den Himmel in das Foto miteinzubeziehen. In diesen Fällen positioniere ich den abgedunkelten Teil des Filters über den oberen Teil des Fotos und verhindere so einen grell weissen Himmel.
  • Einen Polarisationsfilter: Polarisationsfilter werden dazu verwendet, um diesen hellen Glanz/Schein von nassen Pflanzen und Steinen zu entfernen, sowie Spiegelungen im Wasser zu unterdrücken. Manche Fotografen schwören drauf und haben den Polarisationsfilter immer fix montiert, ich hingegen benutze ihn nur, wenn ich es wirklich für notwendig halte. Auf jeden Fall ist dieser Filter ein gutes Stück Equipment, den es sich immer lohnt im Gepäck zu haben.
  • Ein Reinigungstuch und ein klares Stück Glas / ein alter Filter: Ok, dieses Stück Ausrüstung lege ich besonders bei grösseren Wasserfällen jedem ans Herz. Du kennst doch diese typische Nebelwolke, die durch das herab donnernde Wasser in die Luft gewirbelt wird? Ja genau die, kombiniert mit dem meistens noch genau in deine Richtung wehenden Wind, bläst mit ihren winzigen Wassertröpfchen gerne direkt in deine Linse. Und wenn dein gewählter Winkel genau im Pfad des Spritzwassers liegt, dann ist die Kamera samt Objektiv meistens schon nass, bevor man auch nur die Hälfte der Einstellungen perfektioniert hat. Such dir daher zu Hause ein Stück klares Glas oder einen alten Filter und halte das Ding vor dein Objektiv, bis du mit deinen Einstellungen und der Bildkomposition fertig bist. Dann abwarten, bis der Wind kurz nachlässt, zack Bild schiessen und die Linse wieder abdecken. Nimm ausserdem genügend Reinigungstücher mit (diejenigen, die keine Rückstände oder Fussel hinterlassen), um die paar Tröpfchen, die es trotzdem durch den Verteidigungsmechanismus geschafft haben, zu beseitigen.
How to Photograph Waterfalls: Skogafoss, Iceland - ISO 100, f/16, 0.5 seconds, 10mm - graduated ND filter to darken the sky

Skogafoss, Island – ISO 100, f/16, 0.5 Sekunden, 10mm

Wie man das mit der korrekten Belichtung hinkriegt

Halte den ISO Wert so tief wie nur möglich

Da du ja mit einem Stativ fotografierst, die Körnigkeit tief halten und die Verschlusszeit verlängern willst, halte den ISO Wert so tief wie möglich. Bei den meisten Kameras ist das ISO 100.

Verschlusszeit und Blendenwert

Wenn es um Wasserfall Fotos geht, ist die Verschlusszeit einfach Geschmacksache. Die meisten Fotografen versuchen jedoch, die Bewegung zu verlängern und dem Wasser dieses seidene und sanfte Aussehen zu verpassen. Wer das Wasser in diesen weissen Schleier verwandeln will, wird herausfinden, dass eine Belichtungszeit von 1-2 Sekunden am besten klappt, obwohl schon bei 0.3 Sekunden dieses weiche Aussehen des Wasser entstehen kann. Um die Verschlusszeit derart zu verlängern muss man mit dem Blendenwert herumspielen und unter Umständen einen hohen Blendenwert, also f/16 oder höher, wählen. Ich persönlich setze ein Limit bei f/16 und gehe nicht höher, da ich lieber eine kürzere Belichtungszeit als eine Reduktion der Schärfe in Kauf nehmen möchte.

Wie man Wasserfälle mitten am Tag fotografiert

Oft bin ich von Punkt A nach B unterwegs und sehe plötzlich am Strassenrand diesen tollen Wasserfall. Dies ist mir auch in Island passiert, als ich per Zufall den Folaldafoss Wasserfall entdeckte. Natürlich muss ich diese Wasserfälle dann aus Zeitgründen mitten am Tag bei oft grellem Licht fotografieren.

In diesen Situationen kommen dann die ND Filter zum Einsatz.

ND Filter sind in verschiedenen Stärken erhältlich und verringern die Lichtmenge üblicherweise um 1 bis 10 Stufen, je nach dem ob man die Szene vor sich nur einen Hauch abdunkeln oder ultra lange Belichtungszeiten ausprobieren möchte. Wiederum ist es Geschmacksache, für was man sich schlussendlich entscheidet, ich bevorzuge aber einen ND Filter, der die Lichtmenge um 3 Stufen reduziert. Irgendwie sind diese drei Stufen ein tolles Mittelmass, nicht zu schwach und nicht zu extrem, und diese bestimmte Stärke lässt sich in vielen verschiedenen Situationen anwenden.

Ich fotografiere ausserdem meist manuell, um eine vollständige Kontrolle über alle Einstellungen zu haben. Wenn man jedoch Wasserfälle mitten am Tag fotografiert, finde ich auch die Blendenvorwahl (Aperture Priority) angebracht, einfach nur um die Dinge etwas einfacher zu gestalten. Fotografiere ich bei grellen Lichtverhältnissen, dann weiss ich, dass der ND Filter montiert werden und um die längeren Belichtungszeiten zu erreichen, ein hoher Blendenwert gewählt werden muss. Diesen setze ich für eine Testaufnahme gleich bei f/16 an und lasse die Kamera den Rest erledigen.

How to Photograph Waterfalls: Folaldafoss, Iceland - ISO 100, f/16, 2 seconds, 18mm - 3 stop ND filter to slow down the shutter speed (forgot the graduated ND filter in the car, so the sky is white)

Folaldafoss, Island – ISO 100, f/16, 2 Sekunden, 18mm – 0.9 (3 stop) ND Filter für eine längere Verschlusszeit (den graduellen ND Filter habe ich leider im Auto vergessen, daher der blendend weisse Himmel)

Zum Wetter: Wolken sind dein Freund!

Es ist kein grosses Geheimnis, dass sich Wasserfälle bei sonnigem Wetter nicht sonderlich gut fotografieren lassen. Sonnenlicht kreiert harsche Schatten, ungewollte Spiegelungen und macht es generell nicht gerade einfach, das mit der Belichtung einigermassen gut hinzukriegen. Wenn es dein Zeitplan zulässt, versuche Wasserfälle dann zu fotografieren, wenn der Himmel bedeckt ist. Achte auch darauf, dass es nicht zu windig ist. Mit mehr Wind steigt nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Wasserspritzer des Wasserfalls in deine Richtung getragen werden und auf der Linse unschöne Wasserflecken hinterlassen. Ausserdem schafft Wind auch Bewegung im Laub und lässt somit bei längeren Belichtungszeiten die Pflanzen verschwommen erscheinen.

Wie man Wasserfälle während den goldenen und blauen Stunden fotografiert

Um all diese zuvor genannten Belichtungsprobleme zu vermeiden, fotografiert man am besten ganz einfach während den goldenen und blauen Stunden, dann wenn die Sonne nicht mehr so stark oder bereits verschwunden ist und das Licht diffuser ist. Dies setzt natürlich ein gewisses Mass an Planung voraus und ich empfehle, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang vor Ort zu sein, damit du noch genügend Zeit zum experimentieren hast bevor es dunkel wird. Da das Licht nicht mehr wie mitten am Tag grell ist, können längere Belichtungszeiten mit tieferen Blendenwerten erreicht werden und wenn man Glück hat, verwandeln sich die Wolken im Himmel auch noch in diese kitschig-leuchtenden Farbtupfer.

Fazit: Am besten fotografiert man Wasserfälle also an einem windstillen, bewölken Tag während den goldenen und blauen Stunden. 

How to Photograph Waterfalls: Orkhon Falls, Mongolia - ISO 100, f/11, 2 seconds, 10mm - 3 stop graduated ND filter to darken the sky.

Die Magie der goldenen Stunde beim Orchon Wasserfall, Mongolei – ISO 100, f/11, 2 Sekunden, 10mm

Spiel mit der Bewegung

Wie magst du deine Wasserfälle? Willst du diesen weissen Schleier kreieren oder das herabfallende Wasser im Moment einfrieren? Manche finden den sanften Look total überbewertet, für andere gibt’s nichts schöneres. Darum: mach einfach das worauf immer du Bock hast. Aber egal für welche Technik du dich entscheidest, ich kann dir unmöglich sagen, dass Blendenzahl X und Verschlusszeit Y am besten funktionieren. Du wirst experimentieren müssen, denn deine Einstellungen hängen nicht nur von den Lichtverhältnissen ab, sondern auch davon, wie schnell das Wasser fliesst oder wie viel Wasser der Fluss führt. Daher gehe ich einfach nochmals kurz auf die zwei Methoden ein:

Der weisse Schleier, der sanfte Look – wie macht man das?! Sag’s mir!

Wenn du diesen sanften, glatten Look – der ist zum Beispiel da unten im Bild der Plitvicer Seen zu sehen – erreichen willst, muss deine Belichtungszeit lang genug sein, um die Bewegung des Wassers zu verschwimmen. Eine Verschlusszeit von 1 bis 2 Sekunden ist grundsätzlich ideal, um diesen Stil zu kreieren, du kannst natürlich aber noch viel länger belichten. Meiner Meinung nach sieht aber nach einer gewissen Belichtungszeit alles gleich aus – ich persönlich finde, dass bei Wasserfällen eine Belichtungszeit von 10 Sekunden genau gleich aussieht wie 15 Sekunden und kein Unterschied mehr zu erkennen ist. Mein Tipp ist daher: Mach eine Testaufnahme mit einer Verschlusszeit von einer Sekunde und entscheide dann, ob du die Belichtungszeit lieber noch verlängern oder doch reduzieren willst.

Wenn du die Belichtungszeit nicht genügend verlängern kannst, dann wähle eine höhere Blendenzahl und/oder füge einen ND Filter hinzu, um das Bild abzudunkeln.

How to Photograph Waterfalls: Plitvice Lakes, Croatia - ISO 100, f/13, 5 seconds, 10mm

Plitvicer Seen, Kroatien – ISO 100, f/13, 5 Sekunden, 10mm

Friere die Bewegung ein

Wenn du diese dramatischen Wassermassen, die da von der Klippe regnen einfrieren willst, musst du eine Belichtungszeit wählen, die kurz genug ist, um das Wasser mitten im Fall zu stoppen. Normalerweise klappt ca. 1/500 ganz gut, aber wie schon gesagt, dies hängt auch von der Wassermenge und -geschwindigkeit ab und schon 1/50 könnte reichen. Schiesse wiederum eine Testaufnahme und korrigiere die Einstellungen wenn nötig.

Obwohl du vielleicht versucht bist, einfach mal den ISO Wert etwas nach oben zu schrauben um schnellere Verschlusszeiten zu erreichen, lege ich dir doch ans Herz zuerst den Blendenwert anzupassen und erst dann, wenn die Belichtungszeit immer noch zu lang ist, den ISO Wert anzupassen.

Tipps zur Bildkomposition

Denke an die Grundregeln der Bildkomposition

Kennst du noch die Drittelregel oder leitende Linien? Weisst du, dass ein Bild in Verschiedene Ebenen wie Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund eingeteilt wird?  Höchste Zeit sich nochmals die 10 Grundregeln der Bildkomposition anzuschauen, die natürlich auch auf die Landschaftsfotografie zutreffen.

How to Photograph Waterfalls: Skogafoss, Iceland - ISO 100, f/16, 4 seconds, 10mm - graduated ND filter to darken the sky

Skogafoss, Island – ISO 100, f/16, 4 Sekunden, 10mm

Führe das Auge zum Wasserfall

Ich denke es ist wichtig, einen interessanten Vordergrund zu finden, der das Auge zum Wasserfall zieht. Eine gute Idee ist nach interessanten Steinen zu suchen, den natürlichen Verlauf des Flusses miteinzubeziehen oder das Auffangbecken des Wasserfalls prominent zu zeigen.

Lass auch mal den Himmel weg

Ist der Himmel zu langweilig oder einfach zu hell weil du gerade mitten am Tag fotografierst, dann zögere nicht, diesen auch mal komplett weg zu lassen. Zwingt man den Himmel in solchen Situationen in die Fotos, kann er schnell die Belichtung negativ beeinflussen und überbelichtet sein.

How to Photograph Waterfalls: Photographer at Skogafoss, Iceland - ISO 100, f/16, 0.5 seconds, 175mm

Ein Fotograf vor dem Skogafoss Wasserfall, Island – ISO 100, f/16, 0.5 Sekunden, 175mm

Finde das Ungewöhnliche

Die meisten Reisenden stellen sich einfach vor den Wasserfall, richten ihre Kamera drauf und schiessen diesen frontal und ohne Winkel. Das Resultat sind so ziemlich identische Fotos, die für mich einfach langweilig sind, da ich schon tausende ähnliche Fotos gesehen habe. Stattdessen versuche ich rund um den Wasserfall auf Entdeckungstour zu gehen, neue Winkel und Bildkompositionen zu finden, vielleicht den Wasserfall mit Bäumen, Blättern oder Klippen zu umranden, von tief unten oder hoch oben zu fotografieren und auch mal rein zu zoomen und einige Details zu finden.

Wasserfälle sind wie Models, sie haben ihre guten und ihre schlechten Seiten, die Kunst ist schlussendlich einfach, diese ausfindig zu machen und den Wasserfall nicht einfach in der Frontalansicht zu fotografieren.

Lass deiner Kreativität freien Lauf.

How to Photograph Waterfalls: Skogafoss, Iceland - ISO 100, f/16, 0.3 seconds, 70mm - graduated ND filter to darken the sky

Skogafoss, Island – ISO 100, f/16, 0.3 Sekunden, 70mm

Zeige Grösse

Hat man ein Foto eines Wasserfalls vor sich, ist es oft schwierig einzuschätzen, wie gross dieser ist. Um dem Foto einen Massstab sowie einen Bildschwerpunkt zu geben, kann man zum Beispiel, wie oben gesehen, eine Person im Bild platzieren.

Ziehe die Umgebung mit ein

Manchmal könnte man ja fast schon sagen “hat man einen Wasserfall gesehen, hat man sie alle gesehen”. Ganz so drastisch ist die Realität zum Glück nicht, aber geht man nahe ran, sehen sich diese Wasserfälle schon ziemlich ähnlich. Um also deinen Wasserfall von der Masse abzuheben, musst du dem Foto noch das gewisse Extra verleihen und die Umgebung miteinbeziehen. Das können zum Beispiel Steine im Vordergrund, interessante Pflanzen um den Wasserfall oder Bewaldung sein und manchmal schadet es auch nicht einfach alles zu zeigen und die gesamte weite Landschaft zu fotografieren. Du weisst schon, zeige die Schlucht in der der Wasserfall liegt, die Berge, aus denen das Wasser hinabstürzt oder der dichte Wald, der ihn umgibt. Die Umgebung des Wasserfalls verleiht diesem seinen speziellen Charakter und die Landschaft zu zeigen kann genauso wichtig sein, wie die donnernden Wassermassen korrekt einzufangen.



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4 Responses

  1. Carina

    Wow, tolles Tutorial und super schöner Blog. Nach so etwas habe ich lange gesucht und bin jetzt durch Zufall drauf gestoßen! Auch wenn ich schon länger fotografiere, gibt es hier trotzdem noch tolle Tipps, von denen ich noch nichts gehört hatte. Hätte ich das mal vor meiner letzten Reise schon gewusst 😉
    Viele Grüße.
    Carina
    Carina recently posted…Über mich (und den Traum vom Paradies)My Profile

    Reply
    • Tiffany

      Vielen Dank 🙂 Man hat ja zum Glück nie ausgelernt und es macht auch total Spass immer wieder mal was neues auszuprobieren. Gute Reise!

      Reply
  2. Anna

    Oh super Tutorial! Hab letztens auf einem Fotografieblog schon Ansätze darüber gelesen, aber dein Post ist sehr viel detaillierter und super erklärt 🙂 Kompliment!
    Liebe Grüße, Anna
    Anna recently posted…1 Tag in Peggy’s CoveMy Profile

    Reply

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