Berlin ist eine Stadt der ständigen Neuerfindung, der Kreativität und einer Einstellung, die „anything-goes“ verinnerlicht hat. Auf dem Weg durch die Strassen treffen Besucher hier eine Vielzahl von Facetten und Stadteilen an, die allesamt Berlin zu dem kulturellen Zentrum Europas gemacht haben, wie man es heute kennt. Die Stadt hat Charme, das ist nicht zu bestreiten, und vor allem der Frühling und ist dann auch die beste Zeit des Jahres, um für einen Kurzurlaub nach Berlin zu reisen. Dann, wenn gutes Wetter die Bewohner der Stadt auf die Strassen, in die Parks und ans Wasser zieht und überall Festivals und Events aus dem Boden spriessen.

Schlussendlich spielt es in der lebendigen und multikulturellen Stadt keine Rolle, ob man an Geschichte, Essen, Kunst, Kultur oder am Nachtleben interessiert ist. Es gibt für jeden Geschmack und Alter viel zu erleben.

Kinder fangen Seifenblasen in Berlin

Der Coffeeshop Tipp: St. Oberholz

Betritt man das St. Oberholz denkt man sich vielleicht zuerst: Ist das ein Café oder ein Büro? Tatsächlich serviert das Café am Rosenthaler Platz guten Kaffee, die Hauptattraktion ist jedoch das gratis Wifi und viel Platz zum Arbeiten. Tonnen von Gigabites fliessen hier, überall tippen Hipster auf ihren Macbooks, trinken ihren Latte Macchiato und unterhalten sich mit den Sitznachbarn. Das St. Oberholz ist nämlich das beliebteste Co-Working Café Berlins, der Treffpunkt der digitalen Boheme und der Kreativen, wo schon so einige Geschäftsideen das Licht der Welt erblickt haben.

Der Museum Tipp: Zozoville

Die schrullige Kunst im Zozoville zu beschreiben ist nicht einfach. Es gibt hier viel kurioses, komisches und vor allem pelzige Monster, die Ausstellung ist halb die Halluzination eines LSD-Trips, halb genialer Unsinn der Künstler Mateo Dineen und Johan Potma. Als Leinwand dienen altes Holz, längst vergessene Kofferdeckel oder auch mal eine Schranktür, die mit ihren vielen Kratzern, Flecken und Löchern bereits selber eine interessante Geschichte zu erzählen hat.

Kytesurfer am Flughafen Tempelhof

Der Park Tipp: Tempelhof

Tempelhof, Berlins ehemaliger Flughafen, ist wohl eine der ungewöhnlichsten Attraktionen der Stadt. Seit der Flughafen 2008 seine Tore geschlossen hat, wurde die grosse Fläche samt Landebahn nämlich in einen öffentlichen Park verwandelt. An schönen Tagen grilliert man hier im Schatten imposanter Terminals seine Würste und kann auf dem alten Rollfeld Radfahren oder sich im Kitesurfen versuchen.

Alte Kameras werden auf dem Flohmarkt im Mauerpark verkauft

Der Markt Tipp: Mauerpark

Reist man für den Kurzurlaub übers Wochenende nach Berlin, kann man jeweils am Sonntag im Mauerpark das beste People-Watching Event der Woche vorfinden. Mache dich zusammen mit Second Hand Shoppern und Schnäppchenjägern auf den Weg durch die Stände mit Schmuck, alten Kameras, vintage Ledertaschen und allerlei Schnickschnack. In den wärmeren Monaten wird im „Bearpit“, dem Amphiteather gleich nebenan, zusätzlich eine Karaoke-Show veranstaltet. Dem Namen gerecht werden die Möchtegernsänger von der energetischen Menge entweder bejubelt oder mit Buhrufen von der Bühne gepfiffen.

Der Bar Tipp: Ä

Ä, einfach nur Ä. Die Bar ist etwas grungy, etwas verraucht und mit ihren wild zusammengewürfelte Möbeln und dem Kerzenlicht definitiv eine interessante Wahl. Typisch Neukölln also. Die Atmosphäre ist immer unkompliziert, Mittwochs spielen jeweils noch unbekannte Bands aus aller Welt und am Wochenende sorgen DJs für Unterhaltung und legen Musik von Indie und Elektro bis Soul und Funk auf. Sehr ernst genommen werden hingegen die Tischfussball-Matches, bei denen ausdauernd um die eigene Ehre und manchmal den nächsten Drink gekämpft wird.

Berlin Gemälde bei der East Side Gallery

Der touristische Tipp: East Side Gallery

Berlin ist ein Magnet für Geschichtsinteressierte, und so finden Besucher auf ihrem Kurzurlaub auch zahlreiche Attraktionen, die im turbulenten 20. Jahrhundert im Zentrum des Geschehens standen. Meine Lieblingsattraktion ist dann aber doch immer noch die berühmte Mauer. Die East Side Gallery ist der längste Abschnitt der Berliner Mauer, die nach der Wiedervereinigung noch erhalten geblieben ist. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben auf diesem historischen Beton 105 Künstler ihre Kunstwerke verewigt und so die grösste Open-Air Galerie der Welt geschaffen.

Klappere diese verrückten, genialen und kreativen Locations beim nächsten Kurzurlaub in Berlin doch mal ab. Dazwischen isst man am besten vietnamesische Sandwiches – Take Away in einem Park natürlich – oder sucht sich eine gute Currywurst Bude. Alles klar? Dann ab nach Berlin!

 

**Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Hotel Specials entstanden**

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

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