Ich habe bis jetzt noch nichts über Zagreb geschrieben, obwohl ich ja eigentlich auf meiner InterRail Reise durch Europa einige Tage dort verbracht habe. Zagreb war meine Basis für Ausflüge nach Bled in Slowenien und die Plitvicer Seen, ein wunderschöner Nationalpark, bekannt für die vielen Wasserfälle und Seen. Aber auch Zagreb ist einen Besuch wert und Brendan und ich haben einen Tag damit verbracht, die Stadt zu entdecken. Wir waren überrascht, eine lebendige Stadt mit viel Musik und farbigen Märkten vorzufinden, hatten wir doch zuvor gehört, dass Zagreb ziemlich langweilig sei. Wir haben uns also Mitten ins Geschehen gesetzt und in einem kroatischen Restaurant eine Grillplatte und Hamburger bestellt. Osteuropäische Gerichte sind generell relativ schwer und fleischlastig  und ich war daher nicht überrascht, eine Speisekarte voll mit verschiedenen Würsten und Fleisch vorzufinden.

Um ein Lokal mit Nachtisch ausfindig zu machen, haben wir die Smartphones gezückt und dabei die “Cookie Factory” entdeckt, ein Café im Herzen von Zagreb, spezialisiert auf amerikanischen Desserts. Aus offensichtlichen Gründen – bereits der Blick auf die Speisekarte lässt einem regelrecht das Wasser im Mund zusammenlaufen – ist die Cookie Factory bei den Einheimischen äusserst beliebt. Wir hatten Glück und konnten den letzten verfügbaren Tisch ergattern. Ich bestellte, um mein Verlangen nach Früchten zu stillen, einen Apple Crumble während Brendan es etwas männlicher mochte und sich für das Double Chocolate Cookie Sandwich entschied.

Wir sind jedoch nicht nur Liebhaber von köstlichen Desserts, Brendan und ich sind auch richtige Sushi Fans und scheuen keine Kosten und Mühen, um uns alle paar Wochen auf frischen Fisch, Reis und Seegras zu stürzen. Das Sushi-Restaurant in Zagreb, genannt Manzoku Sushi, kann ich jedoch absolut nicht empfehlen. Das Sushi war bestenfalls durchschnittlich und ein anderer Kunde, wohl eine Berühmtheit in Zagreb, erhielt die komplette Aufmerksamkeit und hatte sein Mahlzeit bereits gegessen und bezahlt, als wir noch nicht mal die Getränke auf dem Tisch hatten.

Über den Autor

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