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Ich muss zugeben, ich war gelangweilt in Wien. Die Stadt ist relativ teuer und für diejenigen, die nicht Hunderte von Euros für Eintritte ausgeben möchten, bleiben nicht viele Aktivitäten übrig, die billig sind und Spass machen. Ich ging also wieder einmal einige der historischen Gebäude der Stadt besichtigen und habe die Zeit mit Schnitzelessen totgeschlagen. Natürlich trugen die vier Tage in Wien (abgesehen vom guten Essen) nicht wirklich dazu bei, die Monotonie Europas zu brechen. Der Architektur in Wien zu entfliehen, ist etwa so wahrscheinlich, wie in Paris nicht in Hundekot zu treten. Hübsche Gebäude hängen mir, jetzt vielleicht etwas grob ausgedrückt, nach einigen Monaten in Europa einfach zum Hals raus. Irgendwie möchte ich wieder einmal etwas hässliches sehen, etwas, das Charakter hat. Wien hat sich daher für mich auch nicht als besonders eindrucksvoll eingeprägt und ich werde wohl nicht zurückkehren, bis ich ein paar Wochen auf dem Land verbracht habe und keine Kühe mehr sehen kann.

Trotzdem will ich Wien nicht unrecht tun, es ist eine schöne Stadt, geprägt von einer beeindruckenden Geschichte. Kultur, Architektur und prachtvolle Paläste gibt es im Überfluss und ich lasse daher einfach die Fotos für sich sprechen.

Vienna Opera House

Sicht auf das Opernhaus von der Albertina Terrasse

Carriage Vienna

Kutsche vor der Hofburg

Horses in Vienna

Ich habe zwei neue Freunde gefunden

Bird at the "house of the sea"

Farbiger Vogel im “Haus des Meeres”

Hundertwasserhaus

Hundertwasserhaus

Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn bei ziemlich miesem Wetter

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

2 Responses

  1. inka

    Haha, sehr schön. Ich gebe zu, das ging mir damals genauso: Die arme Stadt hat es vermutlich nicht verdient, aber alles war mir zu “geleckt”, zu stylisch, ich ständig mit dem Gefühl unterwegs, underdressed zu sein. Bin im Herzen eben doch eine waschechte Berlinerin, nehme ich an, mit dem Hang zur Brandenburgischen Natur. 😉

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    • Tiffany

      “Geleckt” ist genau das Wort, nachdem ich noch gesucht habe 🙂 Berlin ist auch eine meiner Favoriten unter den europäischen Städten, ich fühle mich da jeweils viel wohler.

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