This post is also available in: Englisch

New Orleans ist bekannt für die lebendige Musikszene und die vielen Strassenmusikanten, die praktisch an jeder Strassenecke spielen. Das beste an New Orleans (abgesehen von köstlicher Jambalaya) ist dann auch, dass man eben genau nicht in eine Bar oder Club muss, um Livemusik zu geniessen. Alles was man tun muss ist zur richtigen Tageszeit durch die Strassen zu wandern. Auch ich habe mir kein Ticket zu einer Liveshow gekauft, sondern bin ganz einfach nur durch die Strassen spaziert und lauschte dem nie endenden Strom von Strassenmusikanten. Ab und zu blieb ich an der lebendigen und kuriosen Royal Street stehen und hörte einer Gruppe zu, sass eine Weile am Jackson Square wo eine riesige Blaskapelle spielte und schritt zu den Klängen eines Solo-Saxofonisten durch die Frenchmen Street.

Um ehrlich zu sein weiss ich nicht viel über die Strassenmusikanten von New Orleans. Ich spürte kein Bedürfnis für Gespräche und wollte die Gruppen und Solokünstler nicht mit Fragen nach dem Künstlernamen und ihrer Geschichte stören, sondern wollte einfach nur umherschweifen und mich durch die Gassen treiben lassen. Von Jungs, die auf Plastikeimer trommelten und bärtigen Männern mit Mundharmonika oder Waschbrett, bis hin zu komplizierten Melodien, die aus Blechblasinstrumenten, Geigen und Gitarren platzen – die Vielfalt der Musikstile war überwältigend. An einer Strassenecke wird Acapella gesungen, an der nächsten R&B vorgeführt und gleich dahinter tanzt eine Gruppe zu traditionellem Jazz.

Bevor du zu lange stehenbleibst und Fotos schiesst, versuche jeweils den Künstlern etwas Trinkgeld in den Topf zu werfen – das gehört in New Orleans einfach zum guten Ton. Wenn man von einem Strassenmusikanten besonders begeistert ist, hat man meist auch immer die Möglichkeit noch eine CD zu kaufen. Wer etwas später am Tag zur blauen Stunde noch eine gute Foto-Location sucht, begibt sich am besten zur Bourbon Street. Diese berühmt-berüchtigte Partystrasse hat mich stark an das Rotlichtviertel in Amsterdam erinnert und ist so auch das Zuhause einer Vielzahl von Bars, Strip Clubs und Burlesque-Vorstellungen, sowie den dazugehörigen merkwürdigen, skurrilen und dubiosen Menschen. Die alte französische Architektur gepaart mit dem Neonschein anrüchiger Establishments und den Hochhäusern der Innenstadt im Hintergrund sieht faszinierend aus und offeriert so einige tolle Fotomöglichkeiten.

Two street drummers in the streets of New Orleans. Street Music in Nola.

new orleans photo essay-6

Grandpa Elliott, one of the more famous street musicians of New Orleans.

Musician walking home after performance in New Orleans.

Street Musicians performing in the french quarter of New Orleans.

Street Musicians performing in the french quarter of New Orleans.

Street Musician and Girl in New Orleans. Colorful French Quarter, Guitar Player, Style.

Guy and his guitar - street musician waiting with his guitar in the streets of New Orleans.

Street and colorful French House in the French Quarter of New Orleans

Colorful red trams in New Orleans

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

CommentLuv badge