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Das, liebe Leser, ist Dubrovnik, eine kleine kroatische Stadt, eingebettet in den grünen Hügeln an der Adria: 

This is Dubrovnik, viewed from atop the city walls. It doesn't get more perfect than that.

Blick von der Stadtmauer auf Dubrovnik’s Hauptstrasse. Schöner geht es fast nicht mehr.

A typical alley in Dubrovnik: People, restaurants and romantic lanterns

Eine typische Gasse in Dubrovnik: Menschen, Restaurants und romantische Laternen.

Naja, du hast wahrscheinlich davon gehört. Dubrovnik ist nicht nur eines der meist besuchten touristischen Ziele im gesamten Mittelmeerraum, berühmt für die sagenumwobene Schönheit und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, sondern auch einer der Drehorte der wohl zur Zeit beliebtesten Serie im Fernsehen: Game of Thrones. Und wenn man davon noch nichts gehört hat, dann hat man wohl die letzten paar Jahre unter einem gigantischen Felsen verbracht. (Im Ernst, schaut es endlich).

Als grosser Fan der Serie, war ich natürlich unglaublich aufgeregt, endlich durch die Strassen von King’s Landing gehen zu können und vielleicht das eine oder andere Filmset zu erspähen. Die Menschenmassen, die in einer so touristischen Region praktisch allgegenwärtig sind, sowie die vielen Kreuzfahrtschiffe, sind zum Glück ausgeblieben und ich hatte die beinahe menschenleeren Strassen, abgesehen von ein paar Einheimischen, einigen wenigen Reisenden und vielen, vielen Katzen, praktisch für mich allein.

orange rooftops

Orange Dächer in der Sonne.

Ich hatte gehört, dass die besten Aussichten hoch oben auf der Stadtmauer, welche die Altstadt vollständig umschliesst und komplett begehbar ist, genossen werden können. Eines bewölken Nachmittags, beschloss ich also endlich in den sauren Apfel zu beissen und eines dieser ziemlich teuren Tickets (90 Kuna) zu erstehen. Was ja eigentlich nicht wirklich schlimm gewesen wäre, hätte ich nicht Stunden zuvor einen ziemlichen Fehler begangen. Brendan und ich hatten nämlich unserem Hunger innerhalb der Stadtmauern nachgegeben. Dies resultierte in einem klitzekleinen Sandwich für umgerechnet 10 Dollar und viel Frustration, worauf wir beide überhaupt nicht scharf drauf waren, noch mehr Geld in dieser Touristenfalle von einer Stadt auszugeben.

Ich habe dann beim Bezahlen des ebenso hohen Preises für das Stadtmauerticket deutlich nach Luft geschnappt und dem Typen hinter der Theke für die ganze Gaunerei einen bösen Blick zugeworfen, habe jedoch schon nach dem ersten Blick auf die Stadt beschlossen, dass die ganze Abzockerei den Preis doch irgendwie wert war. Die Aussicht war überwältigend schön: Ein Durcheinander von Häusern mit orangen Dächern funkelten in der Sonne und dahinter glitzerte das blaue Meer einladend. Ich wäre am liebsten sofort ins kühle Nass getaucht.

Different views of the old town, the clock tower and the harbour from atop the city wall

Verschiedene Aussichten auf den alten Glockenturm und den Hafen.

Die Altstadt von Dubrovnik ist ziemlich klein, und der Spaziergang rund um die Stadt hoch oben auf der Mauer, nimmt normalerweise nur etwa eine Stunde in Anspruch. Im Schneckentempo. Ich habe zwei gebraucht, habe jedoch ständig angehalten um zu Fotografieren und habe mich manchmal 10 Minuten an die Mauer gelehnt um der Stadt einfach nur zuzuschauen. Ab und zu, wenn ich wieder mal ein Filmset erspähte, habe ich Brendan in die Seite gestossen: Das Stadttor, wo jedermans kleiner Lieblingsscheisser, King Joffrey, mit Exkrementen beworfen wurde, das Pier, wo Sansa mit Shae über die Schiffe in der Ferne sprach und der Ort, wo ein unglücklicher Ritter während eines Tourniers von der Mauer fiel. Zum Glück (oder leider), waren keine wütenden Bauern in Sicht, um uns mit Dreck zu bewerfen. Nur wunderschöne Aussichten auf die historische Altstadt, die jedoch auch so einige Belagerungen, Kriege und Brände hinter sich hatte, genau wie ihr HBO-Doppelgänger.

The city wall sneaking its way along the sea

Die Stadtmauer.

Zufrieden mit unserem Spaziergang auf der Mauer, haben Brendan und ich beschlossen, uns ein paar Snacks zu besorgen und uns mit dem 70-200mm Tele-Zoom Objektiv (ein grosses Wort, ich bevorzuge “Spion-Objektiv”) mitten auf den Hauptplatz zu setzen. Obwohl die Touristensaison ja längst vorbei war, war ich trotzdem in der Lage, einige interessante Menschen zu fotografieren und mich wieder mal im Paparazzi-sein zu üben.

Ich will jetzt niemanden mit noch mehr Katzenbildern langweilen, hier daher einige Fotos der zweibeinigen Bewohner von Dubrovnik:

Nun walking in the main square

Eine mürrische Nonne beim nachmittäglichen Spaziergang.

Children playing

Kinder am Spielen.

Old man feeding the pigeons

Ein alter Mann füttert Tauben.

Ok, zurück zu dieser hübschen befestigen Altstadt. Obwohl Dubrovnik’s Einwohner unglaublich Interessante Sujets abgaben, war die Sonne bereits hinter dem Horizont verschwunden und für uns wurde es Zeit, zu den besten Spots der Stadt zu hetzen, um die wunderschöne Architektur im besten Licht festzuhalten:

Dubrovnik's main road at dusk

Dubrovnik’s main road at dusk

The harbour lit up for the night

Der Hafen, beleuchtet für die Nacht.

A street in Dubrovnik

Eine beinahe verlassene Strasse in Dubrovnik.

The St. John fortress

Alte Burg in der Altstadt von Dubrovnik.

The pier where Sansa once talked about ships (or something like that)

Der Steg, wo Sansa mit Shae über die vorbeiziehenden Schiffe sprach.

Dubrovnik Castle and the famous pier-turned-filmset

Die Lovrijenac Burg von Dubrovnik mit dem berühmten Steg-Filmset im Vordergrund.

 

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

2 Responses

  1. jkb

    Truly a goodie! Looks like a very photgr.-town. Need to save this for later! Thanks for sharing! Greeetings from Berne.

    Jakob

    Reply

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