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Anstatt Fotos der Woche, gibt es dieses Mal eine Fotoreportage aus Kroatien, genauer gesagt aus Split und der angrenzenden Insel Brač. Nachdem wir nun einige Wochen tapfer durch europäische Grossstädte und Nationalparks, wie die Plitvicer Seen, gestapft sind, waren Brendan und ich wieder einmal bereit für einen Wechsel. Und die Insel. Wir wollten etwas Meeresluft und den typischen Fischgeruch schnuppern. Wir wollten Flip Flops tragen und in der Sonne liegen. Wir wollten Brot in Olivenöl tunken und Meeresfrüchte schlemmen.

Das Klima änderte sich schnell und merklich: Wir verliessen das winterliche und regnerische Zagreb und kamen nur sechs Stunden später in einer mediterranen Stadt an der adriatischen Küste an. Wir konnten unsere Kaffees endlich wieder im T-Shirt schlürfen und die Sonne geniessen. Ihr glaubt nicht, wie schnell ich mir die dick gepolsterte Jacke vom Leib gerissen, die Handschuhe in den Koffer gepfeffert und die Wanderschuhe unterm Bett versteckt habe. Einige Tage in der Wärme war genau das, was wir brauchten. Wir hatten zwar geplant etwas zu arbeiten und auf Entdeckungstour zu gehen, aber unser 4-tägiger Aufenthalt in Split entwickelte sich mehr und mehr zu Erholungsferien. Das heisst, ich habe nicht sonderlich viel zu erzählen, jedoch eine schöne Auswahl an Fotos.

Los geht’s mit Split:

A beautiful view of Split's waterfront, where one can have a drink at the many (and expensive) restaurants, do some people watching or just enjoy a view of the ocean. If you're looking for something cheaper, everything outside the old town is very affordable.

Eine wunderschöne Sicht auf die Uferpromenade, wo Reisende und Einheimische gemütlich in einem der vielen (und teuren) Restaurants essen, sich die Zeit mit Menschen beobachten vertreiben oder einfach nur die Sicht auf den Ozean geniessen. Wer etwas günstigeres sucht, wird ausserhalb der Altstadt schnell fündig.

Split war ziemlich leer und verlassen und ich konnte erkennen, dass die Hauptsaison längst vorbei war. Die Stadt füllte sich zwar jeweils, wenn die grossen Kreuzfahrtschiffe einliefen, der ganze Spuk war aber schon nach wenigen Stunden vorbei, und wir hatten Split wieder für uns allein. Split hat eine wunderschöne Altstadt und eine belebte Uferpromenade mit vielen Restaurants und Cafés. Es ist einfach, die Stadt in nur einem Tag zu sehen, obwohl es genauso einfach ist, eine ganze Woche zu bleiben und am Meer zu entspannen.

Fisherman watching the ferry leave

Ein Fischer beobachtet eine Fähre, während er geduldig auf anbeissende Fische wartet.

Old Town of Split

Dieses Foto wurde mitten in der Altstadt von Split aufgenommen. Restaurants und Läden säumen die Strassen und warten auf Besucher, man kann jedoch erkennen, dass nur wenige Leute unterwegs sind.

Pretty building in Split

Leider kann ich mich weder daran erinnern, wie dieses Gebäude heisst, noch welche Funktion es innehat. Es ist jedoch schön, und das reicht auch schön für ein Foto.

Old Town of Split

Ein weiteres Foto aus der Altstadt.

Old guys hanging out at the waterfront

Drei ältere Herren geniessen einen sonnigen Nachmittag an der Uferpromenade.

Seagull on a boat engine

Naja, es ist eine Möwe. Ich mag Möwen.

The harbor at night

Dies ist der Hafen von Split am Abend. Auf der rechten Seite sieht man die Fähren-Terminals, wo Fähren und die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen und sich wieder auf Reisen machen.

Fisher watching the sea

Entlang des Ufers waren viele Fischer zu beobachten, die ihre Angelruten auswarfen und geduldig auf einen Fang warteten. Da sie alle so ruhig dasassen, stellten sie sich als ideale Fotosujets für längere Belichtungszeiten heraus.

View over Split

Die Aussicht auf Split von einem kleinen Hügel, den wir kurz vor Sonnenuntergang bestiegen hatten. Oben gibt es auch ein Café, wo man in Ruhe etwas trinken, den Booten beim Anlegen zuschauen und die lebendige Stadt unter sich beobachten kann.

 

Und hier die Fotos von der wunderschönen Insel Brač:

Old car on the island of Brač

Die Bewohner von Brač scheinen alle hübsche alte Autos zu fahren. Dies ist eines davon, parkiert an der Uferpromenade.

Wir hatten uns auch in den Kopf gesetzt, eine der vielen Inseln vor der Küste Kroatiens zu besuchen und entschieden uns, aufgrund des Winterfahrplans der Fähren, schlussendlich für Brač. Diese Insel hat regelmässige und häufige Verbindungen nach Split und kann in unter einer Stunde erreicht werden. Wie schon Split, war auch Brač, abgesehen von den Einheimischen, ziemlich verlassen. Jedoch reihen sich hier Hotels an Hotels und Clubs an Strandbars und man kann gut erkennen, dass die Insel im Sommer eine beliebte und bekannte Touristendestination ist.

Island of Brač

Eine typische Aussicht auf Brač. Wie man sehen kann, war weit und breit keine Menschenseele in Sicht und wir hatten die Insel praktisch für uns alleine.

A town square and church in Supetar

Dies ist der Dorfplatz von Supetar, komplett mit kleiner Kirche und Häusern im mediterranen Stil. Supetar ist eine kleine Stadt an der nördlichen Küste und ist das offizielle Zentrum der Insel.

A typical street in Supetar

Wir entschieden uns für eine kurze Wanderung durch das Städtchen. Dies ist eine typische Strasse in Supetar, alle Häuser sind einfach nur hübsch, alt und im selben Stil gehalten. Sehr einheitlich und schön.

Orange trees were everywhere

In jedem Garten und Hinterhof der Insel wächst mindestens ein Orangenbaum. Meistens zwei, häufig auch mehr. Auch wenn man keine Orangen mag – es ist schwierig den leuchtenden Früchten zu widerstehen und sich nicht einfach einen Snack von den Ästen zu pflücken.

Another street up the hills of Supetar

Eine weitere Strasse auf den Hügeln von Supetar.

Gate of an abandoned old house

Das Eingangstor eines alten und verlassenen Hauses. Mir gefiel vor allem die abgeblätterte blaue Farbe an den Wänden und der Tür.

Vespa in Supetar

Die Insulaner zeigen, wie schon bei den Autos, auch bei den Motorrädern und Rollern einen kultivierten Geschmack.

Flower in a graveyard

Nur ein kurzen Fussmarsch von Supetar entfernt, befindet sich auf einer Halbinsel ein Friedhof, welcher zu der St. Peter Kirche gehört. Hier befand sich einst die Siedlung des “alten Supetar”. Der Friedhof war ziemlich speziell, da er komplett mit frischen und bunten Blumen überhäuft war.

Flowers in a graveyard

Und hier noch eine bessere Sicht auf den Friedhof und das Meer. So.unglaublich.viele.Blumen.

Ferry

Eine typische Fähre, die Split und die Inseln miteinander verbindet. Das Festland ist in der Ferne zu sehen.

Harbor in Supetar

Und hier kommen die bekannten und beliebten Abendaufnahmen. Dies ist der Hafen von Supetar, wo Einheimische ihre Boote vertäut haben.

More boats, more harbor and the moon in the distance.

Mehr Boote, mehr Hafen und der Mond in der Ferne.

Boats in the harbor of Supetar

Und das wars!

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

2 Responses

  1. inka

    Wirklich super schöne Fotos! Tatsächlich lese ich seit einigen Monaten immer mehr über Kroatien in diversen Blogs und mir scheint, ich habe da einiges verpasst… Vielleicht sollte ich doch nochmal meine Liste ergänzen… 🙂
    LG /inka

    Reply

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