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My travel essentials

1. Kindle / 2. Schal / 3. Ohrenstöpsel / 4. Nike Free Runs / 5. Schloss / 6. Notizbuch / 7. Schweizer Taschenmesser / 8. Schirm / 9. Stirnlampe / 10. Grüntee

1. Der Kindle

kindle

Ich bin ein absoluter Bücherwurm. Bevor e-Reader zur heutigen Popularität aufgestiegen sind, habe ich jeweils stundenlang die Bibliothek unsicher gemacht, bin mit zehn dicken Romanen in den Armen nach Hause gestolpert und habe meinen Koffer bis zum Rand mit meinen papierenen Freunden gefüllt.

Mit dem Kauf eines Kindle, rettete ich wahrscheinlich einige Flughafenmitarbeiter vor einer Frühpensionierung wegen Rückenschmerzen und habe die örtliche Bibliothek in den Ruin getrieben. Ein Kindle ist billiger, leichter und kleiner als ein Tablet und die e-Ink Technologie erlaubt das Lesen im Sonnenlicht, ohne nervige Spiegelungen (perfekt für den Strandurlaub!). Die Batterie hält buchstäblich Monate durch und der Kindle fasst meine gesamte Büchersammlung, ohne Platz zu rauben. Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich dieses Ding liebe. Ich liebe es so sehr, dass es seit Jahren mein ständiger Begleiter auf Reisen ist und ich es nicht lassen kann, ständig ein paar Zeilen zu lesen: im Flugzeug, während Bus- und Bahnfahrten oder einfach nur beim Warten oder Entspannen.

2. Einen Schal

scarf

Mein Schal ist wahrscheinlich mein vielseitigster Reiseartikel. Seit ich den dazumal in Thailand für einige wenige Baht erstritten habe, hat er bereits als Turban, Haarband, Kopftuch, Schulterbedeckung in Tempeln, Sonnenschutz, Handtuch, Decke, behelfsmässige Tasche, Augenmaske, Rock, Shirt und ab und zu sogar einfach nur als Schal gedient.

Es gibt wahrscheinlich viele weitere Anwendungen, die ich noch nicht entdeckt habe, aber eines ist sicher: Dem Höhlenmensch, der die geniale Idee hatte ein grosses, längliches Stück Stoff zu entwerfen, sollte posthum der Nobelpreis verliehen werden.

3. Mehrere Ohrenstöpsel

earplugs

Ohrenstöpsel sind ein Lebensretter – vor allem wenn man so lärmempfindlich ist wie ich. Ich bin jemand, der beim Schlafen absolute Ruhe benötigt und ich kann einfach nicht einschlafen, wenn um mich herum auf irgendeine Weise Krach gemacht wird. Wenn ich die Geräusche nicht ausblenden kann, wälze ich mich stundenlang hin und her, werde von Minute zu Minute wütender und denke mir mörderische Szenarien aus.

Sei es schnarchende Bettnachbarn, die wie Kettensägen raspeln, eine amerikanische Studentin, welche die ganze Nacht mit ihrem Freund telefoniert, die Trommelfell-zerstörenden Schreie eines Kleinkindes im Flugzeug oder wenn man gerade von einem 20-stündigen Flug kommt und merkt, dass man ein Party-Hostel gebucht hat – Ohrenstöpsel dämpfen die meisten Geräusche auf ein erträglicheres Niveau und halten mich davon ab, jemanden mit meinem multifunktionalen Schal zu erwürgen.

4. Ein Paar Nike Turnschuhe

nike shoes

Früher war ich das Mädchen, das nie Turnschuhe trug. Ich hatte alles, von Stiefeln, Ballerinas und Sandalen, bis hin zu knöchelbrechenden High-Heels – einfach keine Sneakers. Bis eine Freundin mich dazu überredet hat, zu ignorieren, dass die Dinger ein riesiger Trend sind und die Nike Free Runs einfach mal anzuprobieren. Minuten später war ich stolze Besitzerin eines Paars Turnschuhe und ich habe meinen Kauf noch keine Sekunde bereut.

Als Langzeitreisende besitze ich lediglich drei Paar Schuhe und die Nikes haben sich als go-to Schuh für fast alle Aktivitäten entwickelt. Die Dinger sind zwar nicht die Billigsten, aber ich garantiere, dass sie den Preis absolut wert sind. Man schreitet wie auf Wolken und ich hatte noch nie eine Blase oder wunde und müde Füsse. Die Free Runs sehen sogar noch relativ anständig aus, obwohl sie auf weiten Reisen regelmässig durch Schlamm geschleift und abgewetzt werden.

5. Ein robustes Vorhängeschloss

padlock

Ich weiss, es wäre toll, wenn wir alle immer nett zueinander wären, auf Regenbogen tanzen und uns ausgelassen im Blumenfeldern wälzen könnten. Die Realität sieht jedoch anders aus. Diebstahl ist ein sehr reales Problem in Hostel und Hotels rund um die Welt und kann jedem passieren. Viele der gehobenen Unterkünfte stellen in den Zimmern Safes zur Verfügung, doch man möchte ja auch als Budget-Reisender in Schlafsälen seine Wertsachen irgendwo einschliessen können. Vor allem Destinationen in Asien und Südamerika bieten Schliessfächer an, man muss jedoch sein eigenes Vorhängeschloss mitbringen. Seid also vorbereitet und packt eines in den Koffer.

notebook6. Ein kleines Notizbuch

Als Reisejournalistin bin ich darauf angewiesen, dass ich Ideen, die unaussprechlichen Namen gewisser Orte und To-Do Listen jederzeit aufschreiben kann. Manchmal will man auch einfach nur rumkritzeln. Viele Reisende haben ein kleines Notizbuch, um ihre Erfahrungen im Tagebuch-Stil festzuhalten oder die Kontaktinformationen neuer Freunde aufzuschreiben. Klar, man kann auch das Smartphone benutzen, ich persönlich finde hier jedoch ein Buch in Papierform handlicher. Das Notizbuch dient vielen Zwecken und sollte immer fester Bestandteil der Packliste sein.

7. Ein Schweizer Taschenmesser

knife

Obwohl ich in der Schweiz aufgewachsen bin, besitze ich ein Schweizer Taschenmesser nicht aufgrund meiner Nationalität, oder weil ich die Wirtschaft in meiner Heimat unterstützen will. Nein, Schweizer Taschenmesser sind einfach unglaublich praktisch. Das merkt man spätestens dann, wenn man sich ein kühles Bier gekauft hat, dieses glücklich nach Hause gebracht hat, sich auf das kühle Nass im Rachen freut und dann realisiert, dass man keinen Flaschenöffner besitzt. Stolze Besitzer eines Taschenmessers können aus einer Reihe von Messern, Flaschenöffnern, Korkenziehern, Nagelfeilen, Pinzetten, Löffel, Scheren, Zangen und Holzsägen auswählen. Den Machern waren wohl keine Grenzen gesetzt und es gibt praktisch kein Werkzeug, dass nicht in irgendeiner Form mal Teil eines Taschenmessers war oder ist. Die Auswahl beim Hersteller Victorinox, sowie die vielen Anwendungen, sind beinahe grenzenlos.

8. Der Regenschirm

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Ich reise doch relativ häufig durch Gebiete, wie das gute alte Europa, die ziemlich regnerisch sein können. Da ich nicht ständig wie ein nasser Hund aussehen will und ausserdem meine Fotoausrüstung und Elektronik vor dem Wasser schützen möchte, bin ich, wenn Regen angesagt ist, nie ohne meinen Regenschirm unterwegs. Ich besitze einen dieser kleinen Schirme (In der Schweiz liebevoll „Knirps“ genannt), die klitzeklein zusammengefaltet werden können und nicht viel Stauraum benötigen. Wenns nicht gerade regnet, benutze ich den Schirm als Sonnenschirm am Strand und ziehe so definitiv einen riesigen Nutzen aus dem Ding.

9. Eine leuchtstarke Stirnlampe

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Ich war besonders froh um meine Stirnlampe, als ich in Afrika Campen war und mich durch pechschwarzes Wildtier-Territorium in den Nationalparks zu den Klos durchschlagen musste. Ich hörte auf froh zu sein und wünschte mir, mein Geschäft hinter dem Zelt verrichtet zu haben, als drei Paar grosse, schimmernde Augen mich aus den Gebüschen zu verfolgen begannen.

Obwohl du dich vielleicht nicht in einer ganz so drastischen Situation wiederfinden wirst, ist es doch sehr praktisch, auf Reisen eine Stirnlampe dabei zu haben. Es gibt eine Menge von Situationen – und sei es nur dann, wenn man sich durch sein Gepäck wühlen muss, während andere versuchen zu schlafen.

10. Eine Packung Grüntee

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Ich gebe zu, dies ist ein eigenartiger Bestandteil meiner Packliste. Da ich kein grosser Kaffeetrinker bin, jedoch trotzdem gerne warme Getränke schlürfe, ist Tee für mich die beste Lösung. Grüntee weckt mich auf, ohne mich wie Kaffee nervös oder unruhig zumachen und scheint meinen Schlafrhythmus nur unwesentlich zu beeinflussen. Anscheinend ist Grüntee auch sehr gesund, obwohl ich darüber natürlich keine eindeutigen Aussagen machen kann. Jedoch habe ich festgestellt, dass ich nur sehr selten krank war, seit ich angefangen habe regelmässig Tee zu trinken. Deshalb habe ich immer eine Schachtel mit Teebeuteln im Gepäck und braue mir jeweils Morgens eine dampfende Tasse Grüntee.

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

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